Schokolade als Aphrodisiakum – Die Wahrheit

Es waren die Azteken, die den Westlern die Freuden der Schokolade näher brachten. Sie haben daraus ein scharfes Getränk gemacht, ob Sie es glauben oder nicht. Andere Südamerikaner (die Olmeken und die Mayas) tranken ebenfalls Schokolade. Wenn Sie also vor dem Schlafengehen eine Tasse Kakao trinken, genießen Sie ein Getränk mit uralten Ursprüngen.

Der Botaniker Linnaeus hat dem Kakaobaum einen Namen gegeben, der „das Getränk der Götter“ bedeutet, als er im 18. Jahrhundert Pflanzen wissenschaftliche Namen gab. Er nannte den Kakaobaum 1753. Die alten südamerikanischen Völker glaubten, dass der Kakaobaum ein Geschenk ihrer Götter war. Unser Wort „Schokolade“ kommt vom aztekischen Wort dafür.

Die Person, die den Europäern erstmals Kakaobohnen vorstellte, war Christoph Kolumbus, der berühmte Entdecker des 15. Jahrhunderts. Leider mochten die Leute das neue Getränk nicht. Erst als Hernan Cortez, der spanische Konquistador, im 16. Jahrhundert Montezuma besuchte, wurde Schokolade in Europa populär.

Das ursprüngliche Schokoladengetränk der Azteken war scharf und bitter und enthielt unter anderem rote Chilischoten. Es enthielt auch mehrere andere Gewürze wie Zimt, Vanille und Anissamen. Andere Zutaten waren Mandeln, Haselnüsse, Annatto (um ihm Farbe zu geben). Heutzutage kann man natürlich dunkle Schokolade mit Chiliflocken kaufen. Wie wurde es zu einem beliebten Getränk? Einfach! Weißer Zucker wurde hinzugefügt und die süßen Europäer liebten ihn.

Sie müssen zugeben, dass Schokolade und ein Schokoladengetränk Stimmungsaufheller sind. An kalten Wintertagen macht eine Tasse dampfend heißer Kakao definitiv besser und wärmer.

Was also ist es, das Schokolade diesen „Wohlfühlfaktor“ verleiht? Forscher haben gezeigt, dass es die Flavanole im Kakao sind, die Stimmungsaufheller sind. Schokolade stimuliert die Produktion von Serotonin, einem Monoamin-Neurotransmitter. Das ist dafür verantwortlich, dass wir gute Laune haben. Schokolade hilft nicht nur unserer Stimmung, sondern verbessert auch unsere Konzentration. Kein Wunder, dass unsere Vorfahren glaubten, es sei ein Aphrodisiakum!

Interessanterweise gaben die Azteken ihren Kriegern den Schokoladentrank vor einer Schlacht in der Überzeugung, dass sie dadurch mutiger und stärker wurden. In der aztekischen Gemeinschaft und später in Spanien waren Schokoladengetränke den höheren Kasten vorbehalten. Auf die Kakaobohnen wurde eine Steuer erhoben, so dass die einfachen Leute sie sich nicht leisten konnten.

Zumindest in der westlichen Welt ist Schokolade erschwinglich und die meisten Menschen essen und trinken sie. Wir glauben jedoch nicht mehr, dass es ein Aphrodisiakum ist.



Source by Lynne Evans

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