Japanische Mädchen – warum sie so süß sind!

Die Liste ist lang: Tauben, quietschende Stimmen, Babygeräusche, Kichern, süßes Make-up, Luftkopf, Zöpfe, Blumenabdrücke, pastellfarbene Einteiler, pelzige kleine Stoffpuppen und so weiter. Bei den beliebten Bildern, die auf der ganzen Welt von japanischen Mädchen geteilt werden, dreht sich alles um Niedlichkeit.

Im Internet kursieren viele plausible Theorien darüber, warum japanische Frauen so süß sind. Einige Theorien reichen von der Darstellung in Manga und Anime, die eine direkte Wirkung auf junge japanische Mädchen haben. Es gibt auch gesellschaftliche Anforderungen an junge Frauen von Männern, süß und dünn zu sein. In ganz Japan gibt es Marketingtricks, um Geschäfte für alles Süße und Kuschelige zu machen. Dann gibt es die Medien und so weiter und so weiter. Alle diese Gründe haben eine gewisse Gültigkeit.

Meine Meinung zu all dem ist relativ geradlinig. Das Stichwort sind hier Trends, die hier in Japan kommen und gehen, ebenso wie Marketingprogramme von Prominenten und Medienmogulen. Das „Kawaii“ oder „Cuteness-Syndrom“, wie es auf Englisch heißt, begann nicht über Nacht. Ich behaupte, dass es ungefähr in der zweiten Hälfte der japanischen „Blasenwirtschaft“ begann, als der Wohlstand durch das Land fegte, wie sonst könnten japanische Mädchen ihre Einkaufsexpeditionen finanzieren. Einige Experten mögen dagegen argumentieren, indem sie sagen, dass die Ursprünge von „kawaii“ viel früher begannen. Je nachdem, welcher Aspekt von „kawaii“ ist, sind sie richtig. Meine Sicht ist viel zeitgemäßer und praktischer.

Seika Matsuda war und ist immer noch die Person, die diesen „Niedlichkeitstrend“ in den 1980er Jahren ins Leben gerufen hat. Sie war das erste „süße“ Idol, Sängerin und Songwriterin, das den Fernsehsender überflutete, als Japan seinen wirtschaftlichen Aufschwung und schließlich seinen anschließenden Niedergang erlebte.

Frau Matsuda wurde von Fernsehsendern im ganzen Land als die ewige Göttin gefeiert. Seit 32 Jahren ist ihr Einfluss in fast allen Bereichen der japanischen Industrie spürbar. Sie hat Generationen von TV-Persönlichkeiten und Songwritern wie Ayumi Hamasaki inspiriert, die auch von fast allen jungen supersüßen japanischen Mädchen vergöttert wurde. Alles, von der Art, wie sie sich kleidet, bis hin zu ihrem Make-up. Die Art und Weise, wie sie spricht und geht, wird von süßen japanischen Mädchen nachgeahmt.

Wie Matsuda Seika wurde Ayumi Hamasaki von großen Unternehmen wegen ihrer Niedlichkeit vermarktet, wie in ihren TV-Werbespots, Musikvideos und Live-Auftritten gezeigt.
Japanische Mädchen sind wegen der direkten und indirekten Einflüsse dieser beiden Frauen süß. Die Medien tragen dazu bei, dieses niedliche Image, das junge Mädchen als trendy und modisch empfinden, zu verewigen, indem sie niedliche Puppen und mädchenhafte Accessoires wie „Hello Kitty“ integrieren. Es ist alles ein großes Geschäft, das seit Jahrzehnten Millionen von Dollar an süßen Waren und Kleidungsstücken generiert. Japanische Mädchen sind süß, weil es trendy ist und die Gesellschaft diesen Trend verherrlicht. Dieser Trend ist heute ein Teil der japanischen Kultur und hat sich zu einem großen Anziehungspunkt für ausländische Touristen entwickelt.



Source by Tony Lajuan Alexander

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